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Trailer zu „Der Traum der Jägerin“

Ich habe mich mal an einem Video-Trailer zu meinem Fantasyroman „Der Traum der Jägerin“ versucht.

Ich hoffe, er macht Euch ebenso viel Spaß beim Schauen, wie mir beim Erstellen.


http://www.youtube.com/watch?v=6L58xZqHcKU

Und natürlich: teilen, teilen, teilen 😉

Zu spät!

Fackeln erhellten die Nacht als Orman mit seinen Männern auf die Mauern Kolfurts zuritt. Der Mond schimmerte rot auf den Fluten des Parzevals. Die Luft war noch immer mit dem Gestank des Brandes schwanger.

Flackerndes Licht ließ Schatten über eine frisch ausgehobene Grube zur Linken der Straße huschen. Fünf Männer standen dort und beobachteten die Reiter misstrauisch. Sie hatten sich Tücher vors Gesicht gebunden. Mehrere in grobes Leinen eingeschlagene Bündel lagen zu ihren Füßen im feuchten Gras. Aus einem der Bündel ragte eine zierliche Hand.

Orman zügelte seinen Rappen und blickte zu dem Hügel, der sich zwischen dem Massengrab und der Stadtmauer erhob. Hunderte von Menschen hatten sich dort versammelt.

Mit flauem Gefühl im Magen gebot Orman seinen Leuten zu warten und ritt die Flanke des Hügels hinauf. Zäh und unwillig teilte sich die Menge vor ihm. Schweigend starrten die Menschen ihn an. Ihre Blicke erzählten von Angst, Wut und Reue. Einige der fahlen Gesichter waren rußgeschwärzt. Andere wiesen Schrammen oder Verbände auf. Doch allen gemeinsam war das beklommene Misstrauen, mit dem sie den Hauptmann beäugten.

Zu spät! Patrars Worte hallten in Ormans Kopf wieder. Aber das hatte er nicht gemeint, oder? Und zu spät war ein sehr dehnbarer Begriff. Für die Menschen, die neben der Grube im Gras lagen, war es definitiv zu spät. Aber was ihn auf dem Hügel erwartete, machte ihm wirklich Sorgen. Es war diese Art von Hügel, der zu jeder Stadt gehörte, die eine eigene Gerichtsbarkeit besaß. Gut in Sichtweite, damit er seine abschreckende Wirkung aufrechterhielt, und doch so weit weg von den Mauern, dass der Gestank nicht ständig präsent war. Faszination und Bedrohung gingen davon aus, es war ein Ort der Endgültigkeit. Normalerweise waren diese Hügel kahl, doch in Kolfurt hatte man eine Reihe Bäume so angepflanzt, dass die eigentliche Hinrichtungsstätte von der Straße nicht sofort einsehbar war. Eine gnädige Maßnahme, die vermutlich dazu diente die Kaufleute und Händler, welche die Stadt am Leben hielten, nicht schon bei ihrer Ankunft abzuschrecken.

Wenige Augenblicke später erreichte Orman den Gipfel des Richthügels. Der alte Galgen war leer. Doch unweit davon hatten die Stadtbewohner ein neues Schafott zusammengezimmert. Große Teile des Baumaterials stammten offensichtlich von den riesigen Wagen mit der charakteristisch gebogenen Deichsel, die auf der anderen Seite des Hügels in einem kleinen Hain standen. Orman zählte ein Dutzend Fahrzeuge. Das frisch errichtete Gerüst aus drei Längs- und fünf Querbalken trug reichlich Früchte. Dicht aufgereiht hingen die Leichen der Orks: Männer, Frauen und Kinder – keiner war verschont worden.

Ja, dachte Orman, das bedeutet ‚zu spät‘.

Leseprobe aus „Der Traum der Jägerin
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Lass uns spielen

Jisbhia lies sich in den Sessel fallen. Trotz ihres geringen Gewichtes knarzte das altersschwache Möbelstück verdächtig. Aufgewirbelte Staubkörner fingen das Licht des Nachmittags ein, das dem silbrig blonden Haar der Elfe einen bläulichen Hauch verlieh. Der Geruch von Herbstlaub und feuchtem Lehm wehte durch das halb geöffnete Fenster herein. Jisbhia zog die Beine an und verschränkte sie im Schneidersitz, während sie sich tiefer in die Polster lümmelte. Ihr dünner Körper steckte in dem gleichen abgetragenen blauen Wollhemd und der betagten braunen Lederhose, mit der Tino‘ta sie kennengelernt hatte. Ein spitzbübisches Lächeln glitt über ihre Züge. »Und, große Jägerin, hast du es dir überlegt?« Ein Messer mit breitem Blatt und leichtem Heft tauchte wie aus dem Nichts in ihrer rechten Hand auf. Sie ließ die Klinge zwischen den feingliedrigen Fingern tanzen und warf sie dann in die Höhe. Dass Messer vollführt einen Überschlag und die Elfe fing es, ohne hinzusehen, mit der Linken aus der Luft. So unvermittelt, wie es aufgetaucht war, verschwand es wieder. »Spielen wir?«

»Er ist niemand, um den man spielt«, erwiderte Tino‘ta scharf. Ihre Augen schienen bernsteinfarbene Funken zu sprühen. »Und wenn du deine nimmersatten Finger nach ihm ausstreckst, schneide ich sie dir ab.«

»Ich will ihn dir doch nicht wegnehmen«, Jisbhias Stimme klang bestürzt. »Ich will nur ein kleines Spiel. Er ist ein Mann und du musst ihn ständig auf dich aufmerksam machen. Es reicht nicht, in voller Kampfmontur neben ihm herzureiten. Du musst seine Phantasie beflügeln. Wir spielen nicht um ihn, sondern nur darum, wer Recht hat. Er bleibt dein, egal, wer von uns gewinnt. Und überleg doch nur, wie falsch sich das anhört: der Prinz und die Artistin. Nein«, ihre Stimme nahm wieder den spitzbübischen Klang an, »das ist nicht möglich. Das klingt fast so undenkbar wie Prinz und Jägerin oder Prinz und Ork, oder … ups«. Sie legte den Kopf leicht schräg.

Ich sollte sie gleich hier töten, dachte Tino‘ta. Sie ist gefährlich. Alles ist für sie ein Spiel. Irgendwann wird sie uns durch ihre Leichtlebigkeit in Gefahr bringen, und spätestens dann gibt es Tote. Dem Zirkusvolk konnte man eben nicht trauen: Lügner und Diebe waren sie allesamt. Und Jisbhia war der lebende Beweis dafür. Sie musterte die Elfe abschätzend. Auf dem Seil mochte sie ja eine gute Figur abgeben und da war es bestimmt auch von Vorteil, die Weiblichkeit eines kleinen Jungen zu haben. Aber wie sie auf die Idee kam, ihr Ratschläge bei Männern geben zu wollen, war Tino‘ta schleierhaft. Welcher Mann wollte eine Frau, die aussah wie ein Knabe: mit kurzen Haaren, bleichem, Sommersprossen übersätem Gesicht und gekleidet wie ein Bettler. Ja, sie wusste, dass sie selbst nicht das Auftreten einer dieser herausgeputzten Menschendamen hatte, wie sie in den Städten zu finden waren, doch Orman lag nichts daran. Er schaute hinter die Fassade. Er war nicht wie andere Männer. Für ihn zählte die Persönlichkeit. Und Jisbhia konnte ihr da nicht das Wasser reichen. Also warum sollte sie es der eingebildeten Elfe nicht beweisen. Wenigstens würde sie dann still sein.

Tino‘ta nickte. »Ja, Zirkusmädchen«, sagte sie scharf. »Wir spielen. Doch er wird dich nicht einmal bemerken.«

Mit einem Lachen, das nach dem Läuten silberner Glöckchen klang, sprang Jisbhia auf. Leichtfüßig eilte sie die Treppe zu den Schlafräumen hinauf.

Tino‘tas Blick folgte ihr stumm.

***

Seide flüsterte, als die Frau die Stufen hinab schritt. Die Gespräche im Schankraum verstummten. Alle Augen hefteten sich auf die Treppe, wie magisch angezogen von der Frau in dem blauen Kleid. Mit silbernen Fäden durchwirkt, lag es eng am Körper seiner Trägerin an und betonte ihre sanfte Weiblichkeit. Sie hielt den Kopf erhoben. Dem schlanken Hals folgte ein tiefer Ausschnitt. Zwei hüftlange, silbrig blonde Zöpfe unterstrichen ihre zierliche Figur. Ein silbernes Diadem, dessen einziger blauer Stein das Licht der untergehenden Sonne in tausend Facetten zurückwarf, zierte ihre hohe Stirn. Ein Hauch aufgetragener Farbe verstärkte den Schwung ihrer Lippen und hob die Mandelform ihrer Augen hervor. Von den Spitzen ihrer filigranen Ohren ging ein feines Glitzern aus. Trotz ihrer geringen Körpergröße schien sie den Raum zu dominieren.

Das Scharren eines Stuhl auf den ausgetretenen Steinfließen durchbrach die Stille. Jemand seufzte sanft.

Die Frau erreichte den Fuß der Treppe. Tino‘ta stieß einen tonlosen Laut aus, als sie Jisbhia erkannte. Für einen Moment schaute die Elfe der Orkjägerin direkt in die weit aufgerissenen Augen. Kaum merklich zog ein spöttisches Lächeln über ihren Zügen, dann wandte sie sich Orman zu, der in der Nähe der Treppe stand und sie unverhohlen anstarrte.

Sanft neigte sie den Kopf, die Lippen leicht geöffnet. Sie blinzelte zweimal betont langsam und hob ihre Hand ein wenig. Nur Tino‘ta schien den triumphierenden Ausdruck in den Augen der Elfe zu bemerken, als Orman wie betäubt nach ihrem Arm griff und sie zum Esstisch geleitete.

Leseprobe aus den zweiten Obsi’tia Band – „Der Vorhang fällt“ 

Schattenlöwen

Tino‘ta rannte. Und der Tod folgte ihr.

Kurzzeitig gewann sie an Geschwindigkeit, dann ließen lose Felssplitter, kleine Steine und Knochen verstorbener Kreaturen ihre Füße erneut straucheln. Ihre Zöpfe schlugen ihr ins Gesicht. Blut floss über ihre Stirntätowierung, rann ihr in die Augen und raubte ihr die Sicht. Schmerzhaft stieß sie mit der linken Schulter gegen die überhängende Felswand, prallte zurück und taumelte auf den Abgrund zu, der den schmalen Felsgrat auf der anderen Seite begrenzte. Ihr rechter Fuß trat ins Leere. Ihr Bein prallte hart gegen die scharfe Steinkante. Instinktiv verlagerte die junge Orkjägerin ihr Gewicht nach links und ließ sich nach vorne fallen, rollte ab und war sofort wieder auf den Beinen. Erneut stolperte sie, dann fanden ihre bloßen Füße Halt auf dem trügerischen Boden und sie hastete weiter den schmalen Grat entlang. Vor ihr gabelte sich der Weg. Ein Sims, kaum mehr als eine Handbreit brüchiges Gestein, führte weiter an der Felswand entlang. Der zweite Pfad war eine Treppe, die, teils natürlich entstanden, teils in längst vergangener Zeit von unbekannten Erbauern in den Fels geschlagen, steil anstieg. Wenige Spannen über Tino‘tas Kopf endete sie an einer Kante. Dort wich die Felswand zurück.

Die perfekte Stelle, um mich zu verteidigen, wenn ich sie erreiche, fuhr es ihr durch den Kopf, aber bis dorthin bin ich eine leichte Beute.

Als Tino‘ta vor wenigen Wochen mit ihrer Sippe zu den Winterquartieren aufgebrochen war, wusste sie, dass es eine aufregende Reise werden würde. Aber es wäre ihr nie in den Sinn gekommen, dass es ihre letzte sein könnte. Mit ihren siebzehn Jahren war es Tino‘tas erste Wanderung als Jägerin. Die junge Orkfrau war nur knapp unter fünfeinhalb Fuß groß und zierlich gebaut. Doch was ihr an Muskelkraft fehlte, machte sie mit Agilität und Geschwindigkeit wett. Noch hatte sie ihre Kopfhaut nicht geschoren. Dies und die noch kaum ausgeprägten Wülste ihrer Stirntätowierung waren ein Zeichen ihrer Jugend. Zwei kastanienbraune Zöpfe, deren Spitzen sie mit aus Knochen geschnitzten Spangen fixiert hatte, baumelten ihr über die Schläfen auf die Brust. Ihr restliches Haar trug sie in unzähligen, eng geflochtenen Zöpfen, die sie im Nacken zusammenband. Ihre Haut hatte die typisch hellgraue Färbung, die bei einer Abstammung von den Gebirgsstämmen der Orks üblich war. Die breite Nase war leicht abgeflacht und ihre Wangenknochen nicht so markant wie bei den meisten Orks. Ihre Augen glänzten wie geschliffene Bernsteine. Die filigranen Ohren, die fast waagerecht nach hinten standen, liefen in schlanken Spitzen aus, was ihr ein etwas zerbrechliches Aussehen gab.

Tino‘ta warf einen gehetzten Blick zurück. Sie waren noch da, folgten ihr in immer gleichem Abstand. Kraftvolle Muskeln bewegten sich wie Schlangen unter nachtschwarzem Fell. Jetzt, da Tino‘ta verharrte, blieben auch die beiden großen Raubkatzen stehen.

Sie umfasste ihren Speer mit beiden Händen und wandte sich ihren Verfolgern zu. Die größere der beiden Katzen, ein Männchen, befand sich nur zwanzig Schritte entfernt. Kalte Augen fixierten die jungen Orkfrau. Die silbrige Mähne fing das Licht der spätherbstlichen Nachmittagssonne ein. Jeder Muskel des geschmeidigen Körpers war angespannt; in der Bewegung erstarrt; sprungbereit. Kaum weiter entfernt strich die kleinere Katze unweit des Abgrundes hin und her.

Behutsam schob sich Tino‘ta rückwärts die Steintreppe hinauf, die Augen fest auf die Tiere gerichtet. Den Speer mit der gebogenen Klinge hielt sie umklammert in der rechten Hand, während sie sich mit der linken den Weg nach oben ertastete. Auch die beiden Katzen setzten sich wieder in Bewegung, ohne jedoch den Abstand zu ihrer Beute zu verringern.

Sie treiben mich, wurde Tino‘ta bewusst, aber weshalb? Erinnerungsfetzen ihrer Ausbildung wirbelten an ihrem inneren Auge vorbei. Die Erzählungen alternder Jäger, selbstverliebt, trocken und langweilig. Oh, wie hatte sie diese Lehrstunden gehasst. Tino‘ta liebte die Jagd, es war ihr Leben, doch die ermüdenden Stunden, in denen längst fußlahme Greise versuchten den jungen Orks ebenso vergraute Weisheiten einzutrichtern, waren ihr zuwider gewesen. Nicht dass sie keine Geschichten mochte. Im Gegenteil. Den Legenden über die großen Jäger wie Parsemo oder Karen’to hatte sie immer gebannt gelauscht. In ihren Träumen war sie mit Karen’to durch die Wälder und Vorgebirge gezogen, auf der Pirsch nach Flussdrachen. Zusammen hatten sie Flugbestien gefangen und gezähmt. Oder sie war Parsemo in die tiefen Höhlen des Karakul gefolgt und hatte ihn vor den Klauen des Feuerwurms gerettet. Als Heldin kehrte sie jedes Mal zu ihrer Sippe zurück. Gefeiert und umjubelt, wie die alten Recken, zu denen sie sich hinwegträumte, wenn die Monotonie der Lehrstunden sie mal wieder ermüdete. Doch jetzt versuchte sie sich krampfhaft an das zu erinnern, was sie je über Schattenlöwen gelernt hatte. Das Erste, was ihr in den Sinn kam, waren die Worte des einbeinigen Orvaks, wie er, auf seinen Stock gestützt, unruhig vor seinen Schülern auf und ab humpelte.

»Schattenlöwen greifen normalerweise keine Orks an«, hatte er erklärt und dabei in die Ferne geschaut.

Wenn du wüsstest, kommentierte Tino‘ta ihre Erinnerung.

»Im Gegensatz zu anderen Löwen jagen bei ihnen die Männchen mit den Weibchen gemeinsam. Ihr werdet in eurem Leben vielleicht keins dieser faszinierenden und überaus listigen Geschöpfe sehen, wenn ihr nicht direkt Jagd auf sie macht. Und dass«, bei den Worten klopfte er auf seinen Beinstumpf, »wäre mehr als töricht. Selbst erfahrene Jäger wagen sich nur in größeren Gruppen an sie heran. Und das auch nie ohne Schamanen, denn die Tiere sind magiebegabt.«

»Aber Karen’to hat sie gejagt«, hatte die zehnjährige Tino‘ta eingeworfen. »Er hatte eine Kette mit Hunderten ihrer Zähnen.«

Der alte Lehrer lachte, bevor er antwortete. »Ja, er hat sie gejagt, aber nie alleine. Und nur wenn er ein einzelnes Tier stellen konnte. Er mag ein Held gewesen sein, aber er war kein Narr. Und er hatte nur zwölf Zähne an seiner Kette, als er seine Waffen zerbrach. Nicht alles, meine kleine Tino‘ta, was die Lieder erzählen, entspricht auch der Wahrheit.«

»Aber was tun wir, wenn wir einem Schattenlöwen begegnen? Auf einen Baum klettern?« Die Frage kam von einem kräftigen Jungen, dessen Namen Tino‘ta vergessen oder verdrängt hatte.

Orvaks Blick schien sich in der Ferne zu verlieren. »Fliehen? Nein, das bringt nichts. Sie sind schneller und ausdauernder im Laufen und gewandter im Klettern als ihr. Ist es nur ein einziges Tier, dann stellt euch ihm; sie sind nicht unbesiegbar. Aber vor allem solltet ihr euch nie alleine in die Berge begeben. Und wenn ihr einmal mehreren Schattenlöwen über den Weg laufen solltet, dann betet und hofft, dass man euch in den Liedern besingen wird.«

All das, dachte Tino‘ta, während sie sich vorsichtig die Stufen hinaufbewegte, wird mir nichts nützen. Sie erreichte die letzte Stufe und schob sich auf die anschließende, ebene Fläche. Ein kurzer Blick sagte ihr, dass sich ihre Lage nicht bedeutend verbessert hatte. Bedächtig, ohne dabei die beiden Katzen aus den Augen zu lassen, griff sie mit der linken Hand nach ihrem Horn und hob es an die Lippen. Hohl und einsam hallte der Ruf über den Felsgipfel und die darunterliegenden Wälder. Doch noch bevor die Antwort ertönte, wusste die junge Orkfrau, dass ihre Freunde zu weit entfernt waren. Sie war auf sich allein gestellt.

Leseprobe aus „Der Traum der Jägerin

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Der Vorhang fällt

Der zweite Band der Obsi’tia Reihe ist in der Rohfassung fertig. Jetzt muss der Text ca. drei bis vier Wochen ruhen, bevor ich ihn mit etwas Abstand nochmals überarbeite und dann ins Lektorat gebe.

Natürlich wird Tino’ta einige Abenteuer zu bestehen haben, während sie versucht, dem wahren Plan des grauen Priesters Laszan auf die Schliche zu kommen. Auch wird sie neue Verbündete finden und alte zurücklassen müssen. Daneben werdet ihr etwas über die Ork-Legende der Q’torca, der Rotköpfe, erfahren – eines der finstersten Kapitel in der Geschichte der Orks – und was die längst Vergessenen mit Laszans Plänen zu tun haben.

Alles in allem ist der zweite Band schneller und düsterer, als der Erste.

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